
Wie die Holzindustrie Hassel aus dem Westerwald trotz ländlicher Region 50 neue Mitarbeiter eingestellt hat …
… und dadurch von 27 auf 70 Mitarbeiter gewachsen ist, ein 2-Schichtsystem eingeführt und das neue Pelletwerk in Betrieb genommen hat.
Ergebnis:
- 50 neue Mitarbeiter eingestellt – 43 davon allein in den ersten 11 Monaten. Das Team ist von 27 auf 70 Mitarbeiter gewachsen.
- 525 qualifizierte Bewerbungen aus der Region – nach Jahren, in denen Anzeigenblätter und Stellenbörsen kaum etwas gebracht hatten.
- Stabiles 2-Schichtsystem eingeführt und das neue Pelletwerk mit eigenen Leuten besetzt.
- Deutliche Umsatzsteigerung, weil die Kapazitäten für das geplante Wachstum jetzt gesichert sind.
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Steckbrief zu Holzindustrie Hassel GmbH:









Herausforderung vor der Zusammenarbeit
Kaum Bewerbungen in der ländlichen Region
Viel Geld und Zeit in Recruiting ohne Erfolg
Wachstumspläne ausgebremst
Wie verlief die Zusammenarbeit
Kick-off und Analyse: Leute aus der Region erreichen
Zum Start haben wir im Kick-off analysiert, welche Betriebe in der Region um dieselben Leute werben, welche Potenziale die Holzindustrie Hassel als Arbeitgeber hat und womit sie selbst werben kann. Außerdem haben wir herausgearbeitet, was Staplerfahrer, Maschinenführer, Schlosser, Elektriker und Produktionsmitarbeiter jeweils anspricht. Eine klare Erkenntnis: Bewerber, die weit weg wohnen, helfen dem Betrieb nicht. Es kommt auf Leute aus der Region an. Daraus haben wir das Konzept für das Fotoshooting, die Anzeigen und die Bewerberseite gebaut.
Fotoshooting im Betrieb
Unser Medienteam hat bei der Holzindustrie Hassel ein Fotoshooting gemacht – im Betrieb und mit dem eigenen Team. So sehen Fachkräfte und Helfer in den Anzeigen nicht irgendwelche Stockfotos, sondern den echten Betrieb und die Menschen, mit denen sie später zusammenarbeiten. Genau das unterscheidet die Anzeigen von austauschbaren „Wir suchen dich“-Anzeigen und macht den Betrieb in der Region als Arbeitgeber greifbar.
Anzeigen auf Facebook und Instagram im Umkreis von 30 km
Mit den Fotos haben wir Anzeigen auf Facebook und Instagram geschaltet – gezielt im Umkreis von 30 Kilometern um Stockum-Püschen. So erreichen die Anzeigen nicht nur Leute, die aktiv suchen, sondern auch die, die gar nicht aktiv suchen, aber für den richtigen Arbeitgeber in ihrer Nähe wechseln würden. Dadurch kam, was vorher gefehlt hatte: „Wir haben wirklich viele Bewerbungen bekommen, einen wirklich kontinuierlichen Strom an Bewerbungen aus der Region – das ist für uns besonders wichtig“, sagt Stefan Hansen.
Bewerberseite: Bewerben ohne Hürden
Wer auf eine Anzeige klickt, landet auf einer Bewerberseite, auf der die Bewerbung in wenigen Schritten erledigt ist. Für Stefan Hansen war genau das der entscheidende Unterschied: „Dass man ein sehr einfach zu nutzendes Angebot aufstellt, wo nicht jemand lange Lebensläufe schreiben, die Bewerbermappe eintüten und eine Briefmarke draufkleben muss, sondern dass das tatsächlich sehr schnell und sehr einfach für interessierte Leute geht.“ Für den Betrieb war das zunächst ungewohnt, weil man anfangs wenig über die Bewerber weiß. „Aber dafür kriegt man sehr viele Kontakte und am Ende eben auch viele gute Mitarbeiter.“
Bewerbermanagement und laufendes Nachsteuern
Alle Bewerbungen liefen übersichtlich in einer Bewerberliste zusammen. „Man kriegt die Bewerbungen einfach schlicht in der Liste, das funktioniert hervorragend“, sagt Stefan Hansen. Über die Zeit haben wir die Kampagne immer wieder angepasst – je nachdem, welche Profile gerade gebraucht wurden. „Wenn wir irgendwas ändern wollen, können wir schnell telefonieren, und man kriegt es schnell umgesetzt.“ So ging die Werbung immer dorthin, wo der Betrieb die Leute gerade am dringendsten brauchte.
Ergebnisse der Zusammenarbeit und heutiger Stand:
Einstellungen in den ersten 11 Monaten
Qualifizierte Bewerbungen
Mitarbeiterzahl

Wir haben wirklich viele Bewerbungen bekommen, einen wirklich kontinuierlichen Strom an Bewerbungen aus der Region. Das ist für uns erstmal die Voraussetzung, um unsere Wachstumspläne überhaupt umsetzen zu können.
Geschäftsführer der Holzindustrie Hassel GmbH
Was hat sich für Stefan Hansen geändert?

Wachstumspläne werden Wirklichkeit
Früher waren die Wachstumspläne ausgebremst, weil die Leute fehlten. Heute ist das Team von 27 auf 70 Mitarbeiter gewachsen – und der Betrieb kann die Pläne umsetzen, die sich Stefan Hansen bei der Übernahme vorgenommen hat.

Pelletwerk und 2-Schichtsystem laufen
Früher hätte das Personal für ein neues Werk und eine zweite Schicht schlicht nicht gereicht. Heute läuft das neue Pelletwerk, und ein stabiles 2-Schichtsystem sichert die Kapazitäten.

Deutlich mehr Umsatz
Früher blieben Arbeit und Umsatz liegen, weil Kapazitäten fehlten. Heute sind die Kapazitäten gesichert – und der Umsatz ist deutlich gestiegen.

Bewerber aus der Region statt von weit weg
Früher kamen über Jobportale vor allem Bewerbungen von Leuten, die viel zu weit weg wohnten. Heute kommt ein kontinuierlicher Strom an Bewerbungen aus der Region – genau die Leute, die der Betrieb im Westerwald braucht.

Junge Leute an der Seite der Stammmannschaft
Früher lastete die Arbeit vor allem auf der erfahrenen Stammmannschaft. Heute kommen neue Leute von außen dazu, auch aus der jüngeren Generation. „Das ist einfach ein sehr wichtiger Schritt für uns als Unternehmen“, sagt Stefan Hansen.

Aus Verzweiflung wurde Überzeugung
Früher hat Stefan Hansen den Schritt eher aus Verzweiflung gewagt. Heute empfiehlt er uns sogar seinen eigenen Kunden: „Ich kann es sehr empfehlen, und ich kann das wirklich mit Überzeugung sagen.“
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